Mare Nostrum II: Exit Bosporus
Malta – Griechenland – Türkei – Bulgarien
Mit diesem Törn verwirklichen wir eine Idee, die schon seit vielen Jahren in unseren Köpfen rumspukt: Durch die Dardanellen und den Bosporus ins Schwarze Meer segeln! Das Meer, in dem die Donau mündet und damit gespeist aus Schwarzwälder Quellwasser! Leider schaffen wir es dieses Mal nicht bis nach Konstanza in Rumänien, 120 Seemeilen weiter nördlich und Namensvetterin unserer badischen Seestadt am Bodensee, in die die Logoff leider nie einlaufen wird.
Wir starten auf Malta in der Hauptstadt Valetta. Je nach Wind und Wetter gibt es ein Einsegeln an der maltesischen Küste oder es geht gleich auf die 400 Seemeilen nach Griechenland, eine Seepassage von etwa 3 Tagen (wir rechnen immer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 Knoten die wir eigentlich immer erreichen, bei eine Rumpfgeschwindigkeit von knapp 9 Knoten oft auch übertreffen). Erster Landfall auf den griechischen Inseln könnte Kythira sein.
In Griechenland gibt es etliche Inseln, viele Häfen und unzählige Ankerplätze. Wir haben uns vorgenommen, nicht die Charter-/Touristen-Hotspots anzulaufen, sondern schöne Inseln, etwas abseits der ausgetretenen Pfade wie z.B. Milos, Sifnos, Paros oder Lemnos. Sollten eingefleischte Fans von Costa Cordalis an Bord sein, ist auch ein Schlenker über Samos denkbar, um dem dortigen Wein zu huldigen.
Mit der Einfahrt in die Dardanellen begeben wir uns schon auf den Weg in Richtung Schwarzes Meer. Wir machen Stopp in der alten Stadt Çanakkale, die mit Ihrer mächtigen Burg seit Alters her über den Zugang zur strategisch wichtigen Meerenge wacht.
Der nächste Schlag führt dann schon ins Marmarameer und nicht mehr lange und der Bosporus mit Istanbul und seinen prächtigen Bauten kommen in Sicht. Die Bosporusdurchfahrt wird ein spannendes Unterfangen in dieser engen und vielbefahrenen Wasserstraße mit Schiffsverkehr aus allen Richtungen. Nach knapp 1.000 Seemeilen dann endlich die Einfahrt ins Schwarze Meer. Von dort ist es nicht mehr weit bis ins bulgarische Burgas, wo der Törn endet.





