Logoff und die Wüstenschiffe

Madeira - Marokko - Gibraltar


Ein nicht gerade alltäglicher, sehr abwechslungsreicher Törn erwartet uns, mit exotisch/orientalischem Flair direkt vor unserer europäischen Haustüre. 

Wir starten auf der wunderschönen Atlantikinsel Madeira, deren Küste wir beim Einsegeln erkunden. Dabei hoffen wir auf intensive Wal- und Delfinsichtungen, von denen viele Arten Madeira bei ihrem Zug durch die Ozeane passieren. Über einen längeren Schlag von knapp 400 Seemeilen und mit viel Blauwasser machen wir uns auf den Weg in Richtung Marokko mit Ziel Essaouira, deren berühmte Medina zum Weltkulturerbe zählt. In den folgenden Tagen bewegen wir uns in nordöstlicher Richtung weiter entlang der Küste und ihren interessanten Hafenstädten. Vielleicht ergibt sich ja tatsächlich die Gelegenheit zu einem Kamelausritt und der Möglichkeit zum Vergleich, was mehr krängt und giert – Wüstenschiff oder Logoff.

Marokko, von den allermeisten Segelcrews am Wegrand zu den Kanaren liegen gelassen, wird sicherlich einige besondere Herausforderungen bieten, die mit tollen Erlebnissen und Begegnungen belohnt werden. Zur Einstimmung auf das Revier ist dieser Törnbericht von Michael Amme auf Blauwasser.de zu empfehlen, wobei unser Törn in entgegengesetzter Richtung befahren wird.

Und dann DIE Premiere: Zum ersten Mal seit Ihrem Stapellauf im Jahre 1991 läuft unsere Logoff durch die Straße von Gibraltar ins Mare Nostrum ein. Mittelmeer – das war eigentlich nicht geplant, aber die Aussicht, das Rolex Middle Sea Race 2020 mitzufahren, hat die Entscheidung dann leicht gemacht.

Je nach Vorankommen gibt es noch die Möglichkeit zu einem Abstecher nach Ceuta, der spanischen Enklave auf dem afrikanischen Kontinent, bevor wir mit Gibraltar mit seinem berühmten Affenfelsen den Endpunkt unserer ereignisreichen Reise erreichen.

Wale, Kamele, Affen – der Törn bereitet mit Sicherheit ein tierisches Vergnügen!






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